|
•
HIV / Aids
•
Übertragung
•
Prävention
Liebe
ohne Angst vor Aids
Vorbeugemassnahmen
•
Test
•
Weitere Informationen
•
Für Fachleute
•
Für Unterricht / Vorträge
|
Liebe ohne Angst vor Aids
Wie sich junge Menschen vor
Aids schützen können.
Seit es die HIV-Infektion
gibt, kann Liebe nicht nur schön,
sondern auch gefährlich sein.
Schon ein Sexualkontakt kann ansteckend
sein. Man kann sich heutzutage
aber mit grosser Sicherheit vor
einer Ansteckung mit dem HI-Virus
schützen, ohne auf Liebe und Sexualität
verzichten zu müssen. Deshalb:
Liebe ohne Risiko aus Liebe zum
Leben.
HIV breitet sich
weiter aus!
Die HIV-Epidemie
breitet sich auch in den industrialisierten
Ländern weiter aus; von Jahr zu
Jahr steigt die Anzahl HIV-infizierter
Menschen. Zwar sind die so genannten
Risikogruppen (Homosexuelle, Fixer,
Personen aus Endemiegebieten wie
die südlichen Regionen Afrikas)
weiterhin am stärksten betroffen.
Aber HIV kommt in allen Bevölkerungsschichten
vor.
Besonders alarmierend
ist, dass etwa die Hälfte der
HIV-Infizierten nichts von ihrer
HIV-Infektion weiss, weshalb sie
ihre Sexualpartner auch nicht
darüber informieren können. Ein
neuerer wissenschaftlicher Befund
lässt aufhorchen: eine HIV-infizierte
Person ist in den ersten Wochen
nach der Ansteckung am ansteckendsten
für Sexualpartner, also zu einem
Zeitpunkt, an dem die Ansteckung
meist noch nicht bekannt ist.
Trotz grosser Anstrengung
von Wissenschaft, Medizin und
Pharmafirmen sowie millionenschwerer
Präventionskampagnen: Für den
Einzelnen, gerade für Menschen,
die einen Partner suchen, wird
die Ansteckungsgefahr immer grösser.
Wie wird HIV übertragen?
Eine Ansteckung
kann geschehen, wenn folgende
Körperflüssigkeiten eines HIV-Infizierten
in den Körper eines nicht infizierten
Menschen gelangen: Blut, Samen-,
Scheidenflüssigkeit, Muttermilch
oder andere Körperflüssigkeiten,
die Blut enthalten (Speichel bei
Zahnfleischbluten). Das HIV kann
direkt ins Blut, aber auch über
gesunde Schleimhaut (Scheide,
Peniseichel, After, Augen, Nase
und Mund) und verletzte oder entzündete
Haut, z.B. Ekzeme, in den Körper
gelangen. Die intakte, gesunde
Haut ist ein exzellenter Schutz
gegen das HI-Virus.
Welches sind die
Ansteckungswege?
- Mit HIV kann sich nur anstecken,
wer mit Schleimhäuten oder verletzter/entzündeter
Haut mit genannten Körperflüssigkeiten
eines HIV-Infizierten direkt
in Berührung kommt, z.B. in
folgenden Situationen:
- Sexualität: Vor allem bei
der Sexualität ist eine HIV-Übertragung
möglich. Das Ansteckungsrisiko
ist beim Analverkehr am höchsten,
gefolgt vom Vaginalverkehr und
einem kleineren Risiko beim
Oralverkehr. Bei Zungenküssen
ist das Risiko viel geringer,
aber wegen möglichem Zahnfleischbluten
und kleinen Verletzungen nicht
ganz ausgeschlossen.
- Mutter-Kind-Kontakt: Eine
HIV-positive Mutter kann ihr
Kind während der Schwangerschaft,
während der Geburt oder beim
Stillen (über Muttermilch) anstecken.
- Fixen: Durch gemeinsame Benutzung
von Spritzen und Nadeln (Spritzentausch).
- Bluttransfusion, Organtransplantation:
Seit Herbst 1985 werden in den
industrialisierten Ländern alle
Blutkonserven auf HIV untersucht.
Das verbleibende Risiko, eine
Infektion doch zu übersehen,
ist äusserst gering.
Keine Ansteckungsrisiken
- Im Alltag: Strassenbahn,
Schule, Toiletten usw.
- Bei Hautkontakt: Händeschütteln,
Streicheln, Wangenküsse
- Beim Sport: Schwimmen,
Ballspiele (blutende
Verletzungen müssen
sofort fachgerecht versorgt
werden)
- Essen: Restaurant
- Zusammenleben mit
einem HIV-infizierten
Menschen; Voraussetzung
ist natürlich, dass
die allgemein üblichen
Hygieneregeln beachtet
werden, so dass kein
Kontakt von Schleimhäuten
oder offenen Wunden
mit Körperflüssigkeiten
eines HIV-infizierten
Menschen vorkommt.
- Sexualität zweier
nichtinfizierter Partner:
Keine Ansteckungsgefahr
besteht innerhalb einer
treuen Liebesbeziehung
(wenn keiner der beiden
Partner nicht sexuellen
Ansteckungsrisiken ausgesetzt
ist).
|
Wie und wann kann
eine HIV-Infektion festgestellt
werden?
Während der ersten
Jahre sieht man einem HIV-infizierten
Menschen die Infektion nicht an.
Er merkt meist selbst nichts davon
es sei denn, es treten in den
ersten Wochen nach der Ansteckung
grippeähnliche Frühsymptome (Primäreffekt)
auf. Um eine HIV-Infektion festzustellen,
braucht es einen HIV-Test. Der
Routine-HIV-Test ist ein Antikörpertest.
Antikörper werden vom menschlichen
Abwehrsystem (Immunsystem) zur
Bekämpfung der HI-Viren gebildet.
Der HIV-Antikörpertest kann mit
über 99,9% Sicherheit eine HIV-Infektion
nachweisen, ausser zu Beginn der
HIV-Infektion. Denn es braucht
einige Wochen oder Monate, bis
die Antikörper gebildet werden
(diagnostisches Fenster). Nach
34 Wochen ist dies im Durchschnitt
der Fall, spätestens nach 3 Monaten
bei 98% der Bevölkerung. In seltenen
Ausnahmefällen kann es aber auch
länger als 6 Monate dauern.
Schutzmöglichkeiten
vor einer HIV-Infektion
Heutzutage birgt
eine neue sexuelle Beziehung potentiell
die Gefahr einer HIV-Infektion
in sich. Aus diesem Grund ist
es besonders wichtig, den Partner
sorgfältig zu wählen. Nur wenn
der Partner nicht infiziert ist,
ist eine Ansteckung ausgeschlossen.
Je weniger Sexualpartner jemand
hat, desto kleiner ist das Risiko,
sich mit HIV anzustecken. Menschen
haben ein unterschiedliches Sicherheitsbedürfnis
und geben unterschiedlich auf
ihre Gesundheit acht. Im Folgenden
werden die verschiedenen Schutzmöglichkeiten
vorgestellt, die manchmal auch
kombiniert werden können. So kann
sich jeder die passende, auf die
persönliche Situation zugeschnittene
Prävention selbst zusammenstellen.
Sorgfältige Partnerwahl
Sorgfältige Partnerwahl
bedeutet einen Partner zu suchen,
der nicht HIV-infiziert ist und
ähnliche Lebensauffassungen und
-ziele hat. Nach erfolgter Partnerwahl
gehört Treue in der Paarbeziehung
zu diesem Konzept. Die sorgfältige
Partnerwahl ist eine sichere Präventionsmethode.
Ob der Mensch,
in den man sich verliebt hat,
nicht HIV-infiziert ist und zu
einem passt, lässt sich natürlich
nicht an einem Abend herausfinden.
Bevor man mit einem Partner eine
sexuelle Beziehung eingeht, ist
es notwendig, gegenseitig Vertrauen
aufzubauen. Dazu gehört nicht
nur das offene Gespräch über mögliche
Infektionsrisiken in Vergangenheit
oder Gegenwart. Ebenso wichtig
ist das Kennenlernen seiner Persönlichkeit,
seiner Stärken und Schwächen,
seiner Gewohnheiten und Vorlieben,
sowie seiner Freunde und seiner
Familie. Dadurch kann man besser
beurteilen, ob auf sein oder ihr
Wort Verlass ist und einschätzen,
ob er oder sie ein HIV-Infektionsrisiko
in der Vergangenheit ausschliessen
kann. Andererseits muss man sich
seines negativen HIV-Status sicher
sein und dies dem zukünftigen
Partner versichern können. Bei
Unklarheit lohnt es sich, einen
HIV-Test machen zu lassen.
Gerade jungen Menschen
fällt es beim Kennenlernen eines
Partners natürlicherweise noch
schwer über Unerfahrenheit, mögliche
Schwächen und Ängste zu sprechen,
speziell bei Themen wie Sexualität,
Verhütung und sexuell übertragbaren
Krankheiten. So werden die ersten
sexuellen Erfahrungen oft nicht
als besonders schön erlebt, und
es treten gehäuft sexuelle Funktionsstörungen
(Impotenz, zu früher Samenerguss,
Schmerzen und Vaginismus) auf.
Allein die Unsicherheit, dass
ein Partner HIV-infiziert sein
könnte, verunmöglicht es, angstfrei
eine sexuelle Beziehung einzugehen.
Ein Paar kann sich durch sorgsamen
Aufbau von Beziehung und Intimität
solche Misserfolge ersparen sowie
sexuell übertragbare Krankheiten
und eine ungewollte Schwangerschaft
besser vermeiden. Vertrautheit
und gegenseitiges Wohlwollen sind
nicht einfach durch Verliebtheit
vorhanden, sondern müssen zuerst
gebildet werden. Sexualität wird
durch eine echte, offene und gleichwertige
zwischenmenschliche Beziehung
zu einem wirklich schönen Erlebnis
und ein bereichernder Bestandteil
von Liebe, Partnerschaft und Ehe.
Sorgfältige Partnerwahl bedeutet
nicht einfach abwarten, bis gegenseitig
Klarheit über den HIV-Status herrscht,
sondern kann als erste Phase einer
glücklichen Partnerschaft gesehen
werden.
Gib HIV keine Chance,
geh zum HIV-Test!
Wenn bei einem
der beiden Partner die Möglichkeit
besteht, dass er sich früher einmal
mit HIV infiziert haben könnte,
lohnt es sich auf jeden Fall,
einen HIV-Test machen zu lassen.
Wie bereits erwähnt, dauert es
nach einer Ansteckung mit dem
HI-Virus einige Wochen, bis Antikörper
gebildet werden. Deshalb kann
in dieser Zeit der HIV-Test noch
«falsch negativ» ausfallen. Trotzdem
ist der HIV-Test schon am Anfang
einer Partnerschaft als Standortbestimmung
sehr sinnvoll. Je grösser das
Risiko einer HIV-Ansteckung in
der Vergangenheit war, desto wichtiger
ist die Wiederholung des HIV-Tests.
Die Empfehlung
für einen HIV-Test nach
einem
Ansteckungsrisiko lautet:
34 Wochen
nach einer Risikosituation
soll ein HIV-Test durchgeführt
und bei einem negativen
Ergebnis nach 3 und 6 Monaten
wiederholt werden. Wer eine
HIV-Infektion vor der vierten
Woche diagnostizieren will,
kann das diagnostische Fenster
mit einem zusätzlichen Antigen-Test
im Mittel um 3 Wochen verkürzen.
|
Das Kondom (Präservativ)
Das Kondom senkt
das Risiko einer HIV-Übertragung
wirksam um das 5- bis 10fache,
schliesst es aber nicht ganz aus.
Das Restrisiko wird auf 1020%
geschätzt. Gerade junge Menschen
haben natürlicherweise noch keine
oder wenig Erfahrung mit Kondomen,
wodurch die Gefahr von Anwendungsfehlern
nicht zu vernachlässigen ist.
Auch hier gilt: Je tiefer die
Beziehung zum Partner ist und
je sicherer sich die Partner fühlen,
desto eher kann man offen über
die richtige Anwendung des Kondoms
sprechen. Dagegen ist unter Alkohol-
und Drogeneinfluss die Gefahr
von Anwendungsfehlern erhöht.
Es sollten nur geprüfte Kondome
benutzt werden, und die Gebrauchsanweisung
sollte genau befolgt werden.
Das Kondom eignet
sich in erster Linie zur Risikoreduktion
bei Sexualität mit Personen, die
HIV-infiziert sind oder einen
unbekannten HIV-Status haben.
Für Menschen mit häufig wechselnden
Partnern oder bei Sexualität mit
Prostituierten, bei One-Night-Stands
etc. ist die zuverlässige und
korrekte Kondomanwendung ein Muss.
Personen, bei denen durch eine
Behandlung mit Medikamenten die
HI-Viren stark vermindert wurden,
sollten ebenso das Kondom immer
anwenden.
Das Kondom eignet
sich auch zur weiteren Risikoreduktion
für Menschen mit geringem HIV-Risiko:
bei Personen, die das Risiko noch
nicht 100%ig ausschliessen können
(z.B. Testunsicherheit, diagnostisches
Fenster).
Für Menschen, die
kein HIV-Übertragungsrisiko eingehen
wollen, genügt das Kondom nicht,
da sind sorgfältige Partnerwahl,
anfängliche Abstinenz und später
eine treue Beziehung zu einem
nichtinfizierten Partner die Präventions-Methode
der Wahl.
Drogenfreiheit
Viele junge Menschen
beginnen schon während der Pubertät,
etwa im Zusammenhang mit Lebensschwierigkeiten,
Alkohol und/oder Drogen zu missbrauchen.
Alkohol, Cannabis, Kokain, Heroin,
Ecstasy und andere Designerdrogen
führen zu einem Rausch, während
dem die Realität nicht mehr richtig
wahrgenommen wird.
Häufige,
unbekümmerte Partnerwechsel
sind Motor der Seuche
Aids. Alkohol und Drogen
sind gleichsam Brennstoff
für diesen Motor. Sie
trüben das Gefühl für
die Wirklichkeit, vernebeln
das Verantwortungsbewusstsein
und verleiten zu vorschnellen,
unbedachten und oft ungeschützten
sexuellen Kontakten, die
man später nicht selten
bereut.
Suchtfreiheit
ist deshalb ein wichtiger
Schutz vor einer HIV-Infektion.
|
Andauernder Drogenkonsum
bewirkt eine Abstumpfung des Gefühls
für sich und den eigenen Körper.
Den Süchtigen ist die eigene Gesundheit
oft so wenig wert, dass sie auch
wider besseres Wissen Spritzen
austauschen oder sich unüberlegt
auf flüchtige sexuelle Kontakte
einlassen. Dadurch setzen sie
sich Infektionsgefahren aus. Für
sie besteht die erste Schutzmassnahme
gegen eine HIV-Infektion darin,
von der Drogensucht geheilt zu
werden.
Nicht zuletzt wegen
Aids lohnt es sich, nie mit Rauschgift
zu beginnen.
Postexpositionsprophylaxe
(PEP)
Im Medizinalbereich
werden nach Nadelstichverletzungen
mit HIV-infiziertem Blut antiretrovirale
Medikamente empfohlen, weil diese
manchmal eine HIV-Ansteckung noch
zu verhindern vermögen. In Analogie
dazu wird eine solche Postexpositionsprophylaxe
nach Verletzungen mit „Fixernadeln“
oder nach Vergewaltigungen empfohlen.
Angeboten wird PEP ebenso, falls
ein grosses Risiko einer HIV-Übertragung
durch einen Sexualkontakt besteht:
nach Sexualkontakten mit HIV-positiven
Menschen oder Menschen aus Risikogruppen
(homosexuelle Männer, Personen
aus Endemiegebieten wie z.B. Regionen
südlich der Sahara, iv-Drogenabhängige).
Die PEP sollte in den ersten Stunden
(bis 72 h) nach dem Risikokontakt
begonnen und während eines Monats
durchgeführt werden.
Behandlung der
HIV-Infektion senkt Ansteckungsrisiko
HIV-infizierte
Menschen können durch die Behandlung
mit antiretroviralen Medikamenten
(ART) die HIV-Viren bekämpfen,
so dass keine mit HIV/Aids assoziierte
Krankheiten ausbrechen. So kann
die grundsätzlich tödliche Erkrankung
in eine chronische umgewandelt
werden. ART senkt die Virenzahl
im Blut so stark, dass sie nicht
mehr nachgewiesen werden können,
wodurch auch die Ansteckungsgefahr
sehr stark reduziert wird. Somit
ist die Behandlung der HIV-Infektion
durch ART wichtig, um die HIV-Epidemie
zu bekämpfen. Leider gibt es Menschen,
die diese Medikamente wegen Nebenwirkungen
nicht vertragen und andere, die
resistent gegen diese Medikamente
werden, so dass sie ihre Wirksamkeit
verlieren.
Aber: Auch eine
wirksame ART kann die Viren nicht
aus dem Organismus eliminieren,
denn HI-Viren überleben weiter
in Zellen des HIV-infizierten
Menschen und sind in der Lage,
sich jederzeit wieder zu vermehren.
Eine HIV-Infektion wird durch
ART nicht geheilt. Aus dem gleichen
Grunde kann eine Ansteckung nicht
100%ig ausgeschlossen werden.
Sorgfältige Partnerwahl,
HIV-Test und Kondom sind die drei
Möglichkeiten, mit denen man das
Risiko einer HIV-Ansteckung ausschliessen
oder verkleinern kann kombiniert
sind sie um so wirksamer. Jeder
kann durch die Auswahl und die
Kombination dieser Vorschläge
sein Risiko selbst bestimmen.
wird eine solche Postexpositionsprophylaxe
nach Verletzungen mit „Fixernadeln“
oder nach Vergewaltigungen empfohlen.
Angeboten wird PEP ebenso, falls
ein grosses Risiko einer HIV-Übertragung
durch einen Sexualkontakt besteht:
nach Sexualkontakten mit HIV-positiven
Menschen oder Menschen aus Risikogruppen
(homosexuelle Männer, Personen
aus Endemiegebieten wie z.B. Regionen
südlich der Sahara, iv-Drogenabhängige).
Die PEP sollte in den ersten Stunden
(bis 72 h) nach dem Risikokontakt
begonnen und während eines Monats
durchgeführt werden.
Behandlung der
HIV-Infektion senkt Ansteckungsrisiko
HIV-infizierte
Menschen können durch die
Behandlung mit antiretroviralen
Medikamenten (ART) die HIV-Viren
bekämpfen, so dass keine
mit HIV/Aids assoziierte Krankheiten
ausbrechen. So kann die grundsätzlich
tödliche Erkrankung in eine
chronische umgewandelt werden.
ART senkt die Virenzahl im Blut
so stark, dass sie nicht mehr
nachgewiesen werden können,
wodurch auch die Ansteckungsgefahr
sehr stark reduziert wird. Somit
ist die Behandlung der HIV-Infektion
durch ART wichtig, um die HIV-Epidemie
zu bekämpfen. Leider gibt
es Menschen, die diese Medikamente
wegen Nebenwirkungen nicht vertragen
und andere, die resistent gegen
diese Medikamente werden, so dass
sie ihre Wirksamkeit verlieren.
Aber: Auch eine
wirksame ART kann die Viren nicht
aus dem Organismus eliminieren,
denn HI-Viren überleben weiter
in Zellen des HIV-infizierten
Menschen und sind in der Lage,
sich jederzeit wieder zu vermehren.
Eine HIV-Infektion wird durch
ART nicht geheilt. Aus dem gleichen
Grunde kann eine Ansteckung nicht
100%ig ausgeschlossen werden.
Sorgfältige
Partnerwahl, HIV-Test und Kondom
sind die drei Möglichkeiten,
mit denen man das Risiko einer
HIV-Ansteckung ausschliessen oder
verkleinern kann – kombiniert
sind sie um so wirksamer. Jeder
kann durch die Auswahl und die
Kombination dieser Vorschläge
sein Risiko selbst bestimmen.
|
Dieses Faltblatt
ist auch in grösseren Mengen
gratis erhältlich.
AIDS-Aufklärung
Schweiz
Postfach 26
CH 8610 Uster 1
Download
(pdf, 121 KB)
Für Originale:
Bestellformular
|