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Kann ein Biss zu HIV-Infektion führen?

Menschenbisse

1997 veröffentlichten die CDC die Ermittlungsergebnisse einer staatlichen Gesundheitsbehörde zu einem Fall, die auf eine Blut-zu-Blut-HIV-Übertragung durch einen Menschenbiss hindeuten. In der medizinischen Fachliteratur werden auch andere seltene Fälle behandelt, in denen es allem Anschein nach durch einen Biss zu einer HIV-Infektion gekommen ist. Jeder dieser Fälle war mit schweren blutenden Verletzungen und umfangreicher Schädigung des Gewebes verbunden. Bisse sind kein gewöhnlicher Übertragungsweg für das HI-Virus. Es gibt in der Tat zahlreiche Berichte von Bissen, die nicht zu einer HIV-Infektion geführt haben.

Tierbisse

HIV ist ein Virus, das Menschen ansteckt und deshalb nicht von Tieren oder auf Tiere übertragen werden kann. Die einzige Ausnahme stellen einige wenige Schimpansen dar, die im Labor künstlich mit HIV infiziert wurden. Da HIV in nicht-humanen Tieren nicht anzutreffen ist, kann HIV unmöglich über einen Tierbiss, wie dem eines Hundes oder einer Katze, übertragen werden.

Manche Tiere können Träger von HIV-ähnlichen Viren sein, wie das bei Katzen nachgewiesene FI-Virus (Feline Immunodeficiency Virus) oder das bei Affen vorgefundene SI-Virus (Simian Immunodeficiency Virus). Diese Viren können nur in ihrem spezifischen Wirtstier existieren und sind auf Menschen nicht übertragbar.

 

CDC

Centers for Disease Control
and Prevention

Übertragung

Kapitel als pdf-File

NGO in Special Consultative
Status with the Economic and
Social Council of the
United Nations

©Centers for Disease Control and Prevention (CDC)

©Translation: AIDS Information Switzerland

 

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