|
•
HIV / Aids
•
Übertragung
Übertragungswege
Körperflüssigkeiten
Sexualität
•
Vaginalverkehr
•
Oralverkehr
•
Analverkehr
•
Küssen
•
Frauen
•
Lesben
Schwangerschaft
und Geburt
Drogen
Im
Alltag
•
HIV ausserhalb des Körpers
•
Alltägliche Kontakte
•
Bisse
•
Insektenstiche
•
Sport
•
Tattoo & Piercing
in
Spital + Praxis
•
Patienten
•
Medizinalperson
HIV/Aids
und andere sexuell
übertragbare Krankheiten
(STD)
•
Prävention
•
Test
•
Weitere Informationen
•
Für Fachleute
•
Für Unterricht / Vorträge
|
Sind Patienten in Spitälern
und Praxen
dem Risiko einer HIV-Übertragung
ausgesetzt?
Obwohl eine HIV-Übertragung
in Einrichtungen des Gesundheitswesens
nicht ganz auszuschliessen ist,
kommt sie dennoch äusserst
selten vor. Fachleute betonen,
dass die sorgfältige Anwendung
von Schutzmassnahmen, einschliesslich
allgemeingültige Vorsichtsmassnahmen
(z.B. Anwendung von Schutzmassnahmen
und individueller Schutzvorrichtungen
gegen HIV oder andere durch Blut
übertragene Infektionen),
sowohl Patienten als auch Medizinalpersonal
in Arzt- und Zahnarztpraxen und
Krankenhäusern vor einer
möglichen HIV-Übertragung
schützt.
Für weitere Informationen
zur Vermeidung beruflicher HIV-Exposition
vgl. das CDC-Merkblatt “Preventing
Occupational HIV Transmission
to Healthcare Personnel”
unter der Internetadresse: http://www.cdc.gov/hiv/resources/factsheets/hcwprev.htm.
1990 berichteten die CDC über
einen HIV-infizierten Zahnarzt
aus Florida, der allem Anschein
nach einige seiner Patienten während
der zahnärztlichen Behandlung
angesteckt hatte. Untersuchungen
viraler DNA-Sequenzen stellten
einen Zusammenhang zwischen dem
Zahnarzt und sechs seiner ebenfalls
HIV-infizierten Patienten her.
Die CDC konnten bis jetzt nicht
eindeutig ermitteln, wie die Übertragung
stattgefunden haben könnte.
Auch aus weiteren Untersuchungen
ergab sich kein eindeutiger Anhaltspunkt
für eine Übertragung
von Medizinalpersonal auf Patienten
in Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Die CDC haben einige seltene
Fälle von Patienten dokumentiert,
die sich in Einrichtungen des
Gesundheitswesens durch HIV-infiziertes
Spendergewebe angesteckt hatten.
Den meisten dieser Fälle
liegt eine mangelnde Beachtung
allgemeingültiger Vorsichtsmassnahmen
und Richtlinien zum Schutz vor
Infektionskrankheiten zugrunde.
Zudem geschahen sie in der Anfangszeit
der HIV-Epidemie, als noch kein
HIV-Screening als Standardvorsorge
eingeführt worden war.
Für weitere Informationen
vgl. "Besteht für Medizinalpersonal
ein HIV-Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz?"
oder klicken Sie auf der CDC-Homepage
NPIN (National Prevention Information
Network) die Seite für Medizinalpersonal
an: http://www.cdcnpin.org/scripts/population/hcw.asp.
|
CDC
Centers
for Disease Control
and Prevention
Übertragung
Kapitel
als pdf-File
|