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Wie wird HIV übertragen?
Eine HIV-Übertragung kann
erfolgen, wenn Blut, Sperma, Präejakulat
(Lusttropfen), Vaginalsekret oder
Muttermilch eines HIV-infizierten
Menschen in den Körper eines
noch nicht infizierten Menschen
gelangen.
Potentielle Eintrittspforten
für HIV sind Venen (z.B.
intravenöser Drogenkonsum),
After- oder Mastdarmschleimhäute,
Scheiden- und/oder Gebärmutterhalsschleimhäute,
die Penisöffnung, der Mund
oder andere Schleimhäute
(z.B. Bindehaut oder Nasenschleimhaut),
sowie offene Wunden. Eine gesunde
Haut ist ein hervorragender Schutz
gegen HIV und andere Viren oder
Bakterien.
Die häufigsten Infektionswege
mit HIV sind
- (analer, vaginaler oder oraler)
Geschlechtsverkehr mit einem/einer
HIV-Infizierten;
- Gemeinsame Nutzung von Spritzen
oder anderem Injektions-Gerät
mit einem Drogenabhängigen,
der HIV-infiziert ist; oder
- Übertragung von HIV-infizierten
Frauen auf ihre Säuglinge
vor oder während der Geburt
oder durch Stillen nach der
Geburt.
HIV kann ebenfalls durch die
Transfusion infizierten Blutes
oder durch die Gabe von Blutgerinnungsfaktoren
übertragen werden. Seit 1985
wird jedoch in den USA Spenderblut
routinemässig auf HIV geprüft.
Deshalb ist das Risiko einer HIV-Infektion
durch die Transfusion von Blut
oder Blutprodukten äusserst
gering. US-Blutkonserven zählen
weltweit zu den sichersten.
Für weitere Informationen
siehe: "Wie sicher sind Blutkonserven
in den Vereinigten Staaten?"
In einigen Fällen ist
es vorgekommen, dass medizinisches
Fachpersonal durch Nadelstiche
infiziert wurde, wenn Spritzen
mit infiziertem Blut verunreinigt
waren. Weniger häufig trat
der Fall ein, dass infizierte
Bluttropfen mit einer offenen
Schnittwunde in Kontakt kamen
oder dem Fachpersonal ins Auge
oder in die Nase spritzten. Bisher
ist nur ein Fall bekannt, in dem
Patienten von einem HIV-infizierten
Zahnarzt angesteckt wurden.
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CDC
Centers
for Disease Control
and Prevention
Übertragung
Kapitel
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