Aids Info Schweiz - Aids Information Switzerland
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Aids-Krankheitsbilder beim Vollbild Aids

 

Dank moderner Therapien kann in den westlichen Industrieländern das Vollstadium Aids vermieden werden.

«orale hairy leukoplakia» (OHL)

ist ein sehr typisches Bild bei HIV-Infizierten und kündigt oft einen nahe bevorstehenden Übergang in das Aidsstadium an.
(© D. Lynch, Univ. of Texas, Houston)

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Kaposi-Sarkom im Gaumen

eines Aidspatienten, der noch etwa ein halbes Jahr lebte.

(© D. Lynch, Univ. of Texas, Houston)

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Frühes Kaposi-Sarkom in der Haut.

(© H.J. Leu, Patholog. Institut Univ. Zürich)

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Avanciertes Kaposi-Sarkom

mit ausgeprägten Lymphstauungsödemen im Gesicht einer Patientin.

(© J.H. Frenkel, Univ.-Zahnklinik Frankfurt)

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Ausgeprägte Ausmergelung

(Kachexie, Marasmus) bei einem an Aids verstorbenen jungen Mann mit trockener, atrophisch verdünnter und verfärbter Haut und einzelnen Kaposi-Sarkom-Herden.

(© F.D. Göbel, Medizin. Poliklinik Univ. München)

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Röntgenbefund eines Patienten mit Pneumocystis carinii.

(© JWM Gold, Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, New York)

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Bilder zur Immunologie / Virologie (Übersicht)

Elektronenmikroskopisches Bild von reifen HIV-Partikeln.

(© H.R. Gelderblom, Robert-Koch-Institut, Berlin)

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Räumliches Modell eines reifen HIV-Partikels

M.G. Koch Våc Karlsborg, konstruiert anhand elektronenmikroskopischer Bilder sowie computergraphischer Konstruktionen von H.R. Gelderblom u.a.

(Künstlerische Gestaltung: Graphico, Hamburg)
(© M.G. Koch, Karlsborg)

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Elektronenmikroskopisches Bild vom Beginn der «Knospung» (dem Budding) eines neues HIV-Partikels an der Zelloberfläche.

(© H.R. Gelderblom, Robert-Koch-Institut, Berlin)

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Elektronenmikroskopisches Bild vom Abknospen eines neuen HIV-Partikels an der Oberfläche einer Zelle.

(© H.R. Gelderblom, Robert-Koch-Institut, Berlin)

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Das (weniger «schlaue») Herpesvirus vermehrt sich so massiv und schnell, dass die Zelle regelrecht platzt («replication burst»), was natürlich mit akuten Symptomen verbunden ist und kaum unbemerkt geschehen kann.

(Lennart Nilsson, Karolinska Inst., Stockholm)
© Boehringer Ingelheim International GmbH

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Infizierte T-Helferzelle; die kleinen blauen Kügelchen sind HIV-Partikel.

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Der Lebenszyklus, also die einzelnen Schritte der Invasion und Replikation von HIV, schematisiert, hineinprojiziert in eine infizierte T-Helferzelle.

(Foto der Zelle: Lennart Nilsson, Stockholm; Kolorierung: Gunnar Hägg, Flamingo, Göteborg; Graphik: Graphico, Hamburg)

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Vier Fresszellen, sog. Makrophagen. Makrophagen sind sehr verformbare Zellen. Sie sind in der Lage, aktiv in die kleinsten Spalten zu kriechen (so etwa auch die Gefässwände zu penetrieren) und sich in die verschiedensten Gewebetypen hineinzuarbeiten. Sie bilden halbflüssige Ausläufer, die zur Fortbewegung dienen, aber auch zum Einfangen von Erregern und anderem fremden Material.

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Ein Makrophage streckt einen halbflüssigen Ausläufer (ein sogenanntes Pseudopodium) nach einigen Bakterien im Vordergrund aus.

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Bilder von Lennart Nilsson, Karolinska Inst., Stockholm
© Boehringer Ingelheim International GmbH
Verwendung nur für nichtkommerzielle Zwecke

  

Ein Makrophage streckt zahlreiche Pseudopodien nach kleinen Öltropfen aus.

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Ein Makrophage streckt einen langen, dünnen Ausläufer nach einem fremden Eiweisskörper aus.

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Eine Bildserie zeigt (von oben links nach unten rechts) den Prozess der Inkorporierung einiger Bakterien durch einen Makrophagen, die sogenannte Phagozytose.

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Ein Makrophage hat sich eindeutig übernommen, indem er versucht, einen Steinsplitter zu verschlucken, der ihm erstens zu gross sein dürfte und für dessen Verdauung ihm die notwendigen Enzyme fehlen. Das Bild dokumentiert jedoch eindrucksvoll, wie Fremdkörper als solche erkannt und unerbittlich von den Makrophagen attackiert werden – ohne Zweifel eine der wichtigsten Reinhaltungsfunktionen im Organismus.

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Bilder von Lennart Nilsson, Karolinska Inst., Stockholm
© Boehringer Ingelheim International GmbH
Verwendung nur für nichtkommerzielle Zwecke

    

Tests und Medikamente (Übersicht)

HIV-Schnelltest

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HIV-Schnelltest

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Bestätigungstest «Western Blot»

(auch RIPA und IFA können ähnlich eingesetzt werden) zeigt an, gegen welche Antigene hier Antikörper vorliegen und ist damit sehr viel zuverlässiger, also «spezifischer» für die HIV-Infektion.

(H.R. Gelderblom, Robert-Koch-Institut, Berlin)

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Labormaterial

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Antivirale Medikamente

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Aids in Zahlen


  

UNAIDS / WHO-Schätzung der Erwachsenen und Kinder, die Ende 2007 mit HIV/AIDS leben.

www.unaids.org

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Die weltweit erste publizierte heterosexuelle Infektionskette in einer nordschwedischen Stadt von etwa 50'000 Einwohnern. Aus einem Prostituiertenkontakt in Haiti im Jahre 1979 entstanden mindestens 9 Infizierte, was nur durch die Routinekontrolle eines Blutspenders aufgedeckt wurde.

(C. Franzén, Sundsvall)

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Änderung der Lebenserwartung infolge der Aidsepidemie in afrikanischen Ländern. Diese Kurven zeigen eindrücklich, wie sich in diesen Ländern die Lebenserwartung in den letzten 15 Jahren verringert hat.

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Die HIV-Epidemie in Zahlen

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