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Drogen- und Alkoholrausch
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Immer mehr und immer jüngere
Menschen beginnen, Rauschgift
und Alkohol zu nehmen. Dabei sind
sie sich oft nicht bewusst, welche
Gefahren damit für sie verbunden
sind.Manche dieser jungen Menschen
werden nach kurzer Zeit abhängig
von den Drogen und beginnen sogar
zu spritzen. Sie ruinieren ihre
Gesundheit und ihr Leben. Aber
auch wenn jemand «nur»
ab und zu einen Rausch «erleben»
will, kann dies für sein
weiteres Leben schwerwiegende
Folgen haben.
Im Rauschzustand lässt
man sich eher auf Situationen
ein, die man im nüchternen
Zustand bereut. Man ist nicht
in der Lage, Gefahren zu erkennen,
und lässt sich auch auf risikoreiche
Sexualkontakte ein, denn Drogen
und Alkohol trüben das Gefühl
für die Wirklichkeit und
vernebeln das Verantwortungsbewusstsein;
sie senken die natürliche
Hemmschwelle. Weil auf diese Weise
HIV und andere Geschlechtskrankheiten
übertragen werden können,
gehören zu einem sicheren
Schutz vor einer HIV-Übertragung
Drogenfreiheit und die Vermeidungübermässigen
Alkoholkonsums.
Rauschgifte erzeugen nicht nur
einen Rausch, was grosse Gefahren
in sich birgt, sie machen auch
abhängig. Gerade Drogen wie
Heroin, Kokain und Amphetamine
machen ausserordentlich stark
abhängig, sodass ein Drogenkonsument
schon nach kurzer Zeit nicht mehr
Herr seiner selbst ist. Dies bedeutet
für den jungen Menschen grosses
Elend.Er muss die Dosis immer
weiter erhöhen, um wieder
die gleiche Wirkung zu erzielen.
Je länger, desto weniger
kommt er von den Drogen los. Er
ist nicht mehr frei, selbst zu
entscheiden, ob er damit aufhören
will oder nicht.
Neben dem besonders gravierenden
Problem der Abhängigkeit
führen diese Rauschgifte
auch noch zu weiteren Schädigungen
von Körper und Seele. Schwere
körperliche Erkrankungen
wie Hirn- oder Herzschlag und
vieles mehr können damit
einhergehen. Aber auch seelische
Erkrankungen wie Verfolgungswahn,
Lethargie und Depression können
auftreten.
Heroin, Kokain und Amphetamine
werden oft in die Venen gespritzt,
und dies nicht immer mit sauberen,
ungebrauchten Spritzen. Viele
Drogenabhängige haben Krankheiten,
die durch Blutreste in den gebrauchten
Spritzen übertragen werden
können. Dazu gehören
lebensbedrohende Infektionen wie
die HIV-Infektion, häufiger
noch Gelbsucht (Hepatitis Bund
C) und seltener Syphilis. So können
HIV und andere Infektionendurch
Spritzentausch zustande kommen.
Drogenabhängigen wird deshalb
empfohlen, eine Spritze nie gemeinsam
zu gebrauchen.
Eine weitere Folge der Abhängigkeit
besteht darin, dass Drogenabhängige
nicht mehr auf ihre Gesundheit
achten. Drogenmissbrauch führt
zu einer Abstumpfung des Gefühls
für sich selber und für
seine Mitmenschen. Drogenabhängige
Menschen sind kaum in der Lage,
tiefergehende Beziehungen aufzubauen.
Ihr ganzes Leben dreht sich um
Rausch und Drogen, um Beschaffung
und Konsum. Sie tauschen wider
besseres Wissen Spritzen, sie
lassen sich auf flüchtige
sexuelle Kontakte ein und verwenden
oft nicht einmal Kondome. Dadurch
setzen sie sich immerwieder Infektionsgefahren
aus.
Für einen Drogenabhängigen
besteht der sicherste Schutz vor
Aids darin, mit den Drogen aufzuhören.
Meist schafft es ein Drogenabhängiger
aber nicht allein, von den Drogen
wegzukommen. Es gibt deshalb abstinenzorientierte
Behandlungen, die in spezialisierten
Einrichtungen stattfinden. Wir
empfehlen dem Süchtigen,
sich an einen Arzt zu wenden,
der eine solche Behandlung einleiten
kann und ihm behilflich ist, eine
geeignete Einrichtung auszuwählen.
Auch das Aidstelefon derAIDS-Aufklärung
Schweiz gibt unter der
Nummer 044 261 03 86 Auskunft.
Nicht zuletzt wegen Aids lohnt
es sich, nie zu Rauschgift zu
greifen.
Rauschgifte
– Wirkungen und Folgen
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Die Harm Reduction Bewegung:
Legalisierungsbewegung
Gefängnisse im Kampf gegen
Drogen
Drogen und Gesellschaft
Ärztliche Heroinabgabe
Konzept Überlebenshilfe
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